Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, Dienstplanung und Projektzeit der P&S-GmbH

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News zum Thema Zeiterfassung

Zeiterfassung + TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst)

Zeiterfassung + TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst)
WAS ist TVÖD

Als TvöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) werden mehrere Tarifverträge für die Beschäftigten (exklusive Auszubildende und Beamte) bei Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung von Bund und Kommunen bezeichnet, die am 1. Oktober 2005 in Kraft getreten sind. Durch den TVöD wurde der Bundesangestelltentarifvertrag (BAT, BAT-O) sowie die parallel bestehenden Tarifverträge für Arbeiter des Bundes MTArb, MTArb-O und der kommunalen Arbeitgeber BMT-G II und BMT-G-O weitgehend abgelöst.

WIE kam diese Regelung Zustande

Nachdem die bisherigen Tarifverträge für den öffentlichen Dienst nach Ansicht der Tarifvertragsparteien über die Jahre zu kompliziert geworden waren, wurden im Zuge der Potsdamer Prozessvereinbarung im Jahre 2003 eine grundlegende Modernisierung des Tarifsystems verabschiedet. Übergeordnetes Ziel der öffentlichen Arbeitgeber war bei Neueinstellungen Geld zu sparen und die Haushalte signifikant zu entlasten.

WAS sind die wesentlichen Änderungen

Die Vereinheitlichung des Tarifwerks für Arbeiter, Angestellte und Pflegebeschäftigte sowie die Abkehr von der dienstalters- und familienbezogenen Bezahlung hin zu einer Vergütung, welche sich vordergründig leistungsorientiert ist und die Arbeitserfahrung stärker berücksichtigt.

Bereiche und Untergruppen des TVÖDs

TVöD-V | TVöD-K | TVöD-S | TVöD-B | TVöD-F | TVöD-E

Die automatische Lösung der theoretischen Vertragsgrundlagen können nur vereinzelte durch Zeiterfassungssysteme abgebildet werden. Hierbei hilft Ihnen die TVÖD-Zeiterfassungslösung von P&S. Ihre Vertragsparameter und spezielle Berechnungsprozesse (bspw. Rufbereitschaft und Schlafbereitschaft) werden durch unser System unterstützt und nachvollziehbar ausgewiesen.

Gern erläutern wir Ihnen unverbindlich die (TVÖD-)Möglichkeiten unserer Lösungen

Mindestlohngesetz und Zeiterfassung

Mindestlohngesetz und Zeiterfassung
Mindestlohngesetz - die Grundlagen

Die Diskussion um die Einführung eines Mindestlohns dauerte viele Jahre an. Der Bundestag hat nun einen Gesetzesentwurf für einen deutschlandweiten, branchenübergreifenden Mindestlohn genehmigt. Demnach gilt ab dem 01.01.2015 erstmals ein flächendeckend zu zahlender, gesetzlicher Mindestlohn für alle Branchen von 8,50 Euro brutto pro Zeitstunde. Alle in Deutschland beschäftigten Arbeitnehmer haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf diesen Brutto-Stundenlohn. Alle Arbeitgeber sind zur Zahlung des Mindestlohns verpflichtet. Der Gesetzgeber hat Ausnahmen definiert und Übergangsregelungen geschaffen.

-> das Mindestlohngesetz (MiLoG) hier direkt zum Nachlesen

Anforderungen an den Arbeitgeber

Gemäß §17 Absatz 1 des Milog hat ein Arbeitgeber, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach § 8 Absatz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch oder in den in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Wirtschaftsbereichen oder Wirtschaftszweigen beschäftigt, ist verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufzubewahren.

-> Auszug des Vierten Sozialgesetzbuch § 8 Absatz 1 zum Nachlesen

-> Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz zum Nachlesen

Besonderheiten für Arbeitgeber und Anforderungen an ein professionelles Zeiterfassungssystem

Was zählt alles zu den viel Besagten 8,84€ pro Stunde. Die Ausnahme bildet der Nachtzuschlag, welcher nicht auf den Mindestlohn anzurechnen ist.

Zu den Nachtarbeitszuschlägen hatte bereits die Vorinstanz, das LAG Berlin-Brandenburg, entschieden, dass diese auf der Basis des Mindestlohns zu berechnen seien. Denn § 6 Abs. 5 Arbeitszeitgesetz schreibe einen angemessenen Zuschlag auf das dem Arbeitnehmer "zustehende Bruttoarbeitsentgelt" vor.

Das BAG billigte dieses Ergebnis, da die Nachtarbeitszuschläge nicht Gegenleistung für die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden sind und damit nicht den Mindestlohnanspruch der Mitarbeiterin erfüllen. Vielmehr beruhen die Zahlungen auf einer besonderen gesetzlichen Zweckbestimmung.

Hinweis: BAG, Urteil vom 25. Mai 2016, Az. 5 AZR 135/16

Achtung, auch bei Minijobs gilt der Mindestlohn!

Ja, auch für Minijobber gilt der gesetzliche Mindestlohn. Seit dem 1. Januar 2017 beträgt dieser 8,84 Euro pro Stunde.

Müssen Minijobber in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen?

Nein. Seit Januar 2013 gilt auch für Minijobs grundsätzlich die Rentenversicherungspflicht. Damit zahlen Sie 3,7 Prozent Ihres Gehalts in die Rentenkasse (Stand 2017) und erhalten im Gegenzug volle Ansprüche auf die Leistungen der Rentenversicherung. Minijobber dürfen sogar riestern.

Wer den Eigenanteil allerdings nicht zahlen möchte, kann eine Freistellung beantragen. Diese gilt dann für die gesamte Dauer des Beschäftigungsverhältnisses und für alle ausgeführten Minijobs.

Worauf muss beim Minijob noch geachtet werden?

Zweitens müssen Arbeitnehmer darauf achten, nicht zu viel zu arbeiten. Als Grundsatz gilt: Nicht mehr als acht Stunden pro Tag, nicht mehr als sechs Tage die Woche. Die nach dem Arbeitszeitgesetz erlaubte Wochenarbeitszeit von 48 Stunden darf nicht dauerhaft überschritten werden."

Lösungen durch P&S- Zeiterfassungssysteme

Die Form der Zeiterfassung wurde vom Gesetzgeber mit der Verabschiedung des neuen Mindestlohngesetzes MiLoG nicht vorgeschrieben. Jedoch bietet unser elektronisches Zeiterfassungssystem viele Vorteile gegenüber der manuellen Erfassung und Weiterverarbeitung.

Für die Erfassung der Arbeitszeiten gibt es viele einfache und praktikable Möglichkeiten: - mit stationären Zeiterfassungsterminals - mit mobilen Terminals, Handys online - mit mobilen Scannern offline - über das TelefonVerarbeitungDie Verarbeitung der Arbeitszeiten kann automatisch erfolgen und bietet: - sichere und genaue Berechnung der Arbeitszeiten inklusive Zuschläge - Nutzung von Arbeitszeitkonten für Flexibilisierung der Arbeitszeiten - weitere Vorteile durch Urlaubsverwaltung, Planung..SpeicherungEine einfache und sichere Datenspeicherung über beliebige Zeiträume ist möglich

Die direkte Übergabe der berechneten Zeiten an ein Lohnprogramm erspart weitere Arbeitszeit und mögliche Fehler. Mit P&S Zeiterfassungssystemen erfüllen Sie die Anforderungen der Aufzeichnungspflicht nach dem Mindestlohngesetz (MiLog) und erhalten darüber hinaus einen echten Mehrwert für Ihr Unternehmen.

Gern erläutern wir Ihnen unverbindlich die Möglichkeiten unserer Lösungen

Zeitumstellung (Sommerzeit und Winterzeit)

Zeitumstellung (Sommerzeit und Winterzeit)
Geschichtlicher Abriss und aktuelle Sachlage

Im Jahre 1784 kamen Diskussionen auf, dass das ausgedehnte Nachtleben elektrisches Licht vergeude. Als Gegenmaßnahme wurde früheres Aufstehen und Zubettgehen proklamiert. Die Idee der „Sommerzeit“ als Gesetzesgrundlage kam etwa ein Jahrhundert später auf. Um das 19. Jahrhundert, kam es zum ersten Vorschlag einer saisonalen Zeitverschiebung.

Erstmals eingeführt wurde die Umstellung der Zeit im Jahre 1916. Die Sommerzeit sollte die energieintensiven „Materialschlachten“ des Ersten Weltkriegs unterstützen. Man versprach sich positive Effekte wie Energieeinsparungen bei der künstlichen Beleuchtung an langen Sommerabenden (im damaligen Deutschen Reich). Als Reaktion darauf führten zahlreiche andere europäische Länder inklusive der damaligen Kriegsgegner Großbritannien und Frankreich noch im selben Jahr die Sommerzeit ein. 1919 schaffte Deutschland die ungeliebte Kriegsmaßnahme wieder ab. In den folgenden Jahren kam es zu vielseitigen Experimenten mit der Sommerzeit, beispielsweise versuchte es Griechenland lediglich für zwei Monate, wohingegen in Kanada und den Vereinigten Staaten die Sommerzeit nicht national, sondern regional oder lokal geregelt war. Die Sowjetunion stellte die um eine Stunde vor, aber nicht wieder zurück.

1940 führte Deutschland die Sommerzeit erneut in Erwartung einer Energieeinsparung wieder ein. Auch die Uhren in den annektierten Gebieten wurden mit Berlin synchronisiert. Nach Ende des Krieges verständigte sich der Alliierte Kontrollrat in Deutschland auf eine einheitliche Uhrenumstellung während der warmen Jahreszeit. Teilweise wurde sogar eine doppelte Sommerzeit, sprich eine Abweichung von zwei Stunden, verordnet, um das Tageslicht maximal auszunutzen. Kurzdarauf kehrte man zur einfachen Sommerzeit zurück.

Um 1949 war die Sommerzeit nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen Ländern, (so auch in West und Ost) auf dem Rückzug. Als die Ölkrise 1973 Europa durch hohe Energiepreise in eine Rezession getrieben hat musste man sparen. 1979 kam es zur überraschenden Verkündung der Sommerzeiteinführung für das folgende Jahr durch die DDR. Per Verordnung galt sie ab 1980 in beiden deutschen Staaten. Erneut zogen viele Nachbarländer nun nach, so auch die Schweiz um 1981. Seit 1996 gilt die einheitliche Sommerzeit in allen EU-Mitgliedstaaten, einschließlich ihrer in der Nähe Europas gelegenen Landesteile, jeweils vom letzten Sonntag im März um 02:00 Uhr MEZ (03:00 Uhr MESZ) bis zum letzten Sonntag im Oktober um 03:00 MESZ (02:00 Uhr MEZ). Es gibt natürlich auch in diesem Fall Ausnahmen (beispielsweise Französisch-Guayana)

2017 bis 2018 kam gibt es Europaweit zu Diskussionen über den Mehrwert der Sommerzeit/ Zeitumstellung. Viele kritische Stimmen betonten, dass die Zeitumstellung den Biorhythmus von Mensch und Tier durcheinanderbringe, sie verursache zusätzliche Unfälle und Todesfälle: Herzinfarkte sollen häufiger auftreten. Tiere stellten sich nur langsam auf die veränderten Zeiten des Berufsverkehrs ein, in den Tagen nach der Zeitumstellung geschähen messbar mehr Wild-Unfälle. Somit kommen Umfragen gelegentlich zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Deutschen die Zeitumstellung ablehnt.

Aufgrund der vermehrten Diskussionen, hat das Europäische Parlament kürzlich für eine Überprüfung der Sommerzeit gestimmt. Zielstellung in Bezug auf die Zeitumstellung (Daylight saving time): Die EU-Kommission soll die Vor- und Nachteile genau unter die Lupe nehmen und dann die Regel möglicherweise abschaffen. Bei der Abstimmung sprachen sich 384 Abgeordnete dafür aus, nur 153 waren dagegen. Von nun an geht es um konkrete Szenarien zur geplanten und einheitlichen Abschaffung der Sommerzeit.

Bis dahin gilt weiterhin: Frühling: Umstellung von Normalzeit auf Sommerzeit – die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt. Herbst: Umstellung von Sommerzeit auf Normalzeit – die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt.

Unser Zeiterfassungs-System stellt die Uhren automatisch, egal an welchem Ort

 

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